Montag, 28. April 2014

Der Übergang

In der Rekapitulation der Gespräche und Diskussionen vom AnCap Happening 2014 in Storkow drängt sich mir gerade eine Frage auf: Können die Überlegungen für die Funktionsweise einer anarcho kapitalistischen Gesellschaft, auch auf eine Zeit des Übergangs, von der heutigen Welt in eine anarcho kapitalistische Gesellschaft, angewendet werden?

In den Gesprächen ist implizit und explizit oft das Argument aufgetaucht, dass in einer anarcho kapitalistischen Gesellschaft, in welcher kein Staat mit Geld- und Gewaltmonopol existiert, es unmöglich sei, dass Großkonzerne entstehen oder längere Zeit bestehen könnten. Entsprechend wäre niemand in der Lage Kernkraftwerke zu bauen. Dazu möchte ich zwei Thesen aufstellen, die aus meiner Sicht gegen dieses Annahme sprechen.

Freitag, 14. Februar 2014

Ein Ding namens Geld

Es ist an der Zeit meine Reise fortzusetzen. Nach Monaten auf Reisen widme ich mich heute meinen Finanzen. Wenn möglich, bezahle ich meine Unterkunft und Verpflegung mit meiner Zeit und meinem Wissen. Ich helfe bei anstehenden Arbeiten oder unterhalte mich mit den Menschen. In den Fällen wo ich meine Zeit nicht hergeben konnte oder wollte, verwendete ich stattdessen dieses Ding namens Geld. Nachdem ich meine Rechnung beglichen habe mache ich mich auf und davon. Vielleicht aus gutem Grund? Was ist dieses Etwas das Geld genannt wird? Wie funktioniert es, dass ich hunderte Kilometer von der Stelle an der ich Geld erhalten habe dafür Waren kaufen kann? Ist Geld wirklich etwas wert? Woher kommt dieser Wert? Was weiß ich über Geld? Ist Geld am Ende nichts anderes als ein Schwarzer Peter und derjenige, welcher am Ende des Spiels das Geld noch hat, hat verloren?